ASV 2 verliert zum Saisonstart 3-5 bei Langenfelder SF

Aufgrund eines Missverständnisses konnten wir nur mit sieben Spielern die Reise nach Langenfeld antreten und mussten somit „offensiv“ an die Bretter gehen um dies aufzuholen.

Norbert bekam am Spitzenbrett die Aljechin Verteidigung präsentiert und durch das jahrelange „Training“ mit dem Berichterstatter gestaltete sich die Partie dann auch sehr einseitig. Im Mittelspiel bekam sein Gegner die Komplikationen zu keiner Zeit unter Kontrolle und musste ohne Gegenspiel die Segel streichen. (1-0)

Philipp hatte aus seinem Nimzo-Inder eine anständige Stellung erhalten, sah sich aber im Mittelspiel nach einigen ungenauen Zügen einem Königsangriff ausgesetzt. Zum Glück entging seinem Gegner das mögliche Matt, so dass Philipp im Übergang zum Endspiel einen Bauern gab um sich diesem Druck zu entledigen. Das entstehende Endspiel mit Türmen und ungleichfarbigen Läufern wurde dann erfolgreich Remis gehalten. (Remis)

Shridhar hatte am dritten Brett seinen Eröffnungsvorteil irgendwo verloren und sein Gegner konnte erfolgreich das Zentrum sprengen. Da die Partie taktisch nicht viel hergab und irgendwann ein Bauer verloren ging, knetete ihn sein Gegner bis ins schlechtere Endspiel wo dann keine Verteidigung mehr gelang. (0-1)

Mario’s Partie war ähnlich sehenswert wie die von Norbert, denn er Griff den Franzosen seines Gegners am Königsflügel an, während sein Gegner am Damenflügel durchbrechen wollte. Es sah auch auf den ersten Blick so aus, als ob der Gegner seinen Plan schneller durchbringen könne, aber eine starke Opferwendung mit meheren taktischen Schlägen und Ideen wendete diesen Eindruck komplett und Mario’s Angriff war nicht zu halten. (1-0)

Christophs Gegner wurde in der Eröffnung (zu) kreativ und gab ihm die Chance schnell auszugleichen, allerdings war die Stellung sehr trocken und die Versuche taktische Verwicklungen zu schaffen wurden schon im Ansatz durch weiteren Abtausch klein gehalten. Im entstehenden Doppelturmendspiel war der Berichterstatter zwar lange am Drücker, doch zählbares im Vorteilssinne war nicht drin. Somit einigte man sich später auf (Remis).

Ralf hatte „sein“ Königsgambit auf dem Brett und sein Gegner spielte eine Nebenvariante, die Ralf die Chance gab in der Eröffnung schon entscheidenden Vorteil zu erlangen (wie die Analayse nach der Partie zeigte) . Diese Chance wurde aber ausgelassen und in der Folge musste Ralf seinen König in der Mitte des Brettes gegen das aktive Läufer und Türmepaar des Gegners verteidigen, was in der Zeitnotphase nicht gelang. (0-1)

Peter hatte mit Schwarz in der Eröffnung eine recht stabile aber passive Stellung erhalten und somit konnte sein Gegner bei schon reduziertem Material einen Angriff gegen die kurze Rochade von Peter einleiten, welcher in der Folge dazu führte, dass er sich sein Königsstellung zu sehr schwächen musste. Diesen Vorteil konnte sein Gegner dann bei knapper werdender Zeit zum Sieg umsetzen, (0-1)

Somit verloren wir zum Saisonstart gegen ein starkes Team, welches uns gegenüber an vielen Brettern nominell favorisiert war, und müssen zusehen, am zweiten Spieltag im Heimspiel gegen die Kölner SF 2 in der Saison mit zählbarem ankommen. Dieses findet am 1. Oktober um 11 Uhr statt.